Grunge & Punk- resumé of THE trend 2013

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Okay, also ich sag es einfach mal gleich so wie es ist: Punk und Grunge waren einfach die Trends 2013.

Schon die Runway Looks der A/W 2013 Schauen standen damals ganz im Zeichnen von Schottenkaros, Nieten, Leomänteln. Große Labels wie Saint Laurent, Givenchy, Chanel oder Oscar de la Renta leiteten damit eine neue Ära ein: man wollte Konventionen brechen und gegen den Style-Strom schwimmen.

Chanel und Versace zeigten vor allem Lack und Leder, verziert und gestylt mit Nieten, Ketten, Reissverschlüssen. Prada oder Saint Laurent setzten eher auf Netzstrumpfhosen, Karohemden und derbe Boots. Auffallen erwünscht!

Zugegebenermaßen hielt sich meine Begeisterung für den neuen “Trend” anfangs in Grenzen. Nicht wegen des Trends selbst, sondern aufgrund dessen, dass es von einem Tag auf den anderen eben Trend war. Man trägt seit Jahren zerrissene Strumpfhosen oder Leojacken aus Fake Fur, wurde damit seit jeher dumm von der Seite angesehen und dann soll das plötzlich auch noch “in” sein? Gewöhnungsbedürftig…

Aber nun gut, man kennt das ja, Trends kommen und gehen. Und zwar schneller als man manchmal kucken kann! 2013 sollte es jedoch anders sein. Die ganze Modewelt stand  Kopf, überall, wo man hinschaute, fand man Grunge und Punk Elemente der 90er. Aufdrücke wie “Grunge Girl” konnte man in ihr wisst schon welchen Läden lesen. Ich war peinlich berührt davon.

Dennoch hat das alles natürlich eine positive Seite: 2013 war modetechnisch gesehen auf jeden Fall ein verdammt gutes Jahr! 

Aber betrachten wir einmal die Schattenseite: will von einem Tag auf den anderen jeder “Punk” oder jeder “Grunge” sein, dann geht das natürlich irgendwie nach hinten los. Vor allem, wenn Punk zu Mainstream wird und in Modemagazinen von Glamour Grunge oder ähnlichem die Rede ist. Genau das, was Punk oder Grunge eben nie sein wollte.

Zeitschriften gaben mit ihren Fotoreihen a la “Wie style ich mich Punk” Mist das Übrige dazu. Was rauskam, waren viele Fotos mit schlecht angezogenen Models und die Vermittlung eines völlig falschen Bildes. Camouflage ist nicht gleich Punk und Streifen sind nicht gleich Grunge. So viel steht fest! Der ursprüngliche Grundgedanke liegt einfach woanders als bei Miley Cyrus (oder sonstigen 2013 Künstlern…).

Fotostrecke in der InStyle zum Thema Punk und Grunge.

Doch nun genug gemotzt und wieder zu den erfreulichen Dingen des Lebens! Models wie Charlotte Free und Chloe Nørgaard rückten mehr und mehr ins Scheinwerferlicht und zeigten, wie es richtig geht. 2014 bitte unbedingt mehr davon, liebe Modewelt! ♥

Ich hoffe, ihr habt schön gefeiert und seid genauso gespannt wie ich, was das neue Jahr modetechnisch so zu bieten hat! Frohes Neues, euch allen!

onerose

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Grunge and Punk was the trend 2013. Even all big designers like Saint Laurent, Givenchy, Chanel, Oscar de la Renta, Versace or Prada have shown a lot of studs, leather, fishnet and tartan and rocked the catwalks with alternatively styled models.

But if you have worn fake fur leo coats with torn tights for years, constantly getting weird looks from others for that and then from one day to another it becomes fashion… Then this takes getting used to it. When it comes to fashion 2013 surely was one of the best!

There just has to be a shady side if from one day to another everyone wants to be Punk or Grunge. If Punk gets mainstream and magazines write about “Glamour Grunge“- something Punk and Grunge never wanted to be.  What we got were a lot of photos with badly dressed models and the mediation of an all wrong picture of what Punk or Grunge claimed to be.

However, enough grumbling for now and on to the pleasing stuff: models like Charlotte Free and Chloe Nørgaard were pushed along more and more into the spotlight and have shown us how it is really done.

Please more of that 2014, dear fashion world!

Happy New Year!

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