An abundance of Katherines

 

“Green follows his Printz winning Looking for Alaska (2005) with another sharp, intelligent story. The laugh-out-loud humor ranges from delightfully sophomoric to subtly intellectual.”

DE

Na, klingelt beim Titel dieses Posts was bei euch? Vielleicht kennt ihr das Buch, weil ihr es selbst gelesen habt, ich hab es hier aber auch schon einige Male erwähnt. Spätestens, wenn ich euch sage, dass der Autor John Green ist, sollte es in euren Köpfen aber ganz laut “klick” machen. Genau, das ist der, der The fault in our stars geschrieben hat. Und ja, das ist das Buch, dessen Verfilmung dieses Jahr in die Kinos kommt (das kann man allerdings gar nicht verpassen, in diversen Plattformen stößt man nur noch auf Bilder zum Film, ich sag nur “Okay?”- “Okay.”). Also, wir verstehen uns oder?

Kathi und ich sind ja schon kleine bekennende Fans von John Green. Natürlich kannte sie ihn vor mir. Sie kennt alles, was cool ist, vor mir. Und erklärt mir so die Welt, obwohl das als ältere (und natürlich weisere, jaja) Person mein Part sein sollte. Naja, Zeiten ändern sich. 😉 The fault in our stars war auch mein erstes Buch, das ich von John Green gelesen hab. In meinem Kopf klang (und klingt immer noch) nur der Satz

… and the MRI lit up like a Christmas tree

oder so ähnlich. Ich sag’s euch, ich hab geheult wie ein Schlosshund (ich muss dabei ungefähr genau SO ausgesehen haben haha)! Furchtbar. Ich seh’ uns schon jetzt im Kino sitzen, laut schniefend und tränenüberströmt. Aber all die Empathie, die wir im Beruf für uns behalten sollten, geht dann eben bei solchen Filmen drauf, ne?

Looking for Alaska war weder weniger dramatisch, noch hab ich weniger geheult. Ich war (bin?) aber auch so blauäugig, dass ich nicht im Entferntesten mit einer derartigen Wendung an Tag x gerechnet hatte! Nennt mich naiv, aber… warum? Es hätte so ein schönes Happy End geben könne. Hätte…

john green an abundance of katherines

An abundance of Katherines war also mein drittes Buch von John Green. Ich hatte es von Kathi bekommen und war auf das Schlimmste gefasst. Aber worum geht’s denn eigentlich? In erster Linie geht es um Colin Singleton. Colin ist 17 Jahre alt, wahrscheinlich weitaus intelligenter als die meisten von uns und liebt Anagramme. Seit er denken kann, wartet er darauf, seinen eigenen Eureka Moment zu erleben. Bisher blieben seine Bemühungen, endlich etwas in der Welt zu bewegen allerdings erfolglos, er konnte sich lediglich mit einem Auftritt bei Kranial Kids rühmen (seiner Meinung nach handelt es sich bei den dort Teilnehmenden aber sowieso nur um “prodigies”, er möchte kein prodigy mehr sein, sondern endlich als Genie angesehen werden). Noch dazu wurde Colin gerade von seiner Freundin Katherine verlassen. Genau genommen Katherine XIX., denn es handelte sich mittlerweile um die 19. Katherine, die die Schnauze voll von ihm hatte und Schluss machte- zumindest, was seine Erinnerung betrifft. Um weg von dem ganzen Mist zu kommen, beschließen Colin und sein bester Freund Hassan, eine Art Roadtrip zu machen. So gelangen sie schließlich an ein Örtchen, an dem angeblich Franz Ferdinand begraben sein soll. Am Grab des Erzherzogs treffen sie auf Lindsey und die richtige Geschichte beginnt (ich werde mal nicht spoilern…) .

Man erfährt in der Zeit, die Colin und Hassan bei Lindsey und ihrer Mutter verbringen viel über Colins vergangene Beziehungen, von Katherine I. bis zu Katherine XIX.  Zum Beispiel stellt sich heraus, dass es sich bei Katherine I. und Katherine XIX. um eine Person handelt- Katherine the Great. Colin und Lindsey freunden sich sehr an, während Hassan neue Seiten an seiner Persönlichkeit entdeckt und ständig blöde Sprüche auf Lager hat. Es geht sicherlich um typische “Teenie”- Themen, aber hey, wächst man da jemals raus? Eben! Mal wieder schafft John Green es, mit Charme und Witz zu überzeugen. Wie seine anderen Bücher hat auch diese Buch etwas richtig Authentisches, als würde man neben ihm sitzen, während er so vor sich hin schreibt (und dieses Gefühl bekommt man nicht nur durch die vielen Fußnoten haha).

Man könnte vielleicht denken, dass man das Buch nicht zwingend lesen muss, um zu wissen, wie es ausgeht. Das ist aber falsch. Bei John Green weiß man nie richtig, wie es endet. Überhaupt: weiß man denn, wie ein Buch endet, nur, weil es zu Ende ist (ich muss hierbei übrigens an das Buch in The fault in our stars denken…)? Der Weg bis zum Ende des Buches ist außerdem so schön, dass man das Buch umso weniger aus der Hand geben will, umso weiter man gelesen hat. Man ahnt Seite für Seite was passieren könnte. Doch es passiert einfach nicht. Man fühlt sich selber in ähnliche Situationen zurückversetzt. Spürt die Spannung, die in der Luft liegt. Und genießt einfach Seite für Seite.

Ich denke, dass Zitat am Anfang des Posts sagt kurz und prägnant, was Sache ist. Und jeder, der John Green kennt und liebt, weiß, was gemeint ist.

Read it! 😉

onerose

EN

Does that post title ring a bell, huh? Maybe you know the book because you’ve already read it but I also have mentioned it a few times here. At latest when I tell you that the authors’ name is John Green you know what I’m talking about. Yes, he is the author of The fault in our stars and yes, that’s the book for the movie that’s coming to the cinemas this year (you just can’t miss that, there are those “Okay?- Okay.” pictures on every platform in the internet).

Kathi and me are little John Green fans. Yes, “little”. She has known him before I had known him, like she knows everything that’s cool before I know it. The fault in our stars was the first John Green book I read. I just remember the line

“… and the MRI lit up like a Christmas tree”

and I’ve cried so bad (I must have looked smilarly exactly like this hahaha). Looking for Alaska then wasn’t less dramatic. I also did not cry less.  But there could have been such a nice happy(!!) ending… So An abundance of Katherines was my third John Green Book. I got it from Kathi for my birthday and I looked out for the worst. But what is it about?

It’s all about Colin Singleton who is 17 years old and a lot more intelligent than you or me. He also loves anagramming and is waiting for his own little Eureka moment. Unsuccessful till then, he just took part in a TV show named Kranial Kidz. In addition he just got dumped by his 19th girlfriend named Katherine who later turns out to be also the very first of all Katherines- Katherine the great. To forget all of that latest events Colin and his best friend Hassan decide to go on a roadtrip. That’s how they get to a little place where the archduke Franz Ferdinand is said to be buried. There they meet Lindsey and the story is getting started (no spoilers  here, guys).

Surely the plot is a lot about the typical “teenie” issues, but hey- do we ever outgrow that? See. I think that quote at the top of the page sums it all up pretty well. And if you know and love John Green you know what I mean.

Read it!! 😉

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8 Comments

  1. Thank you my friend, I am proud to be able to read the writing on your article!

    • Oh ist das ein lieber Kommentar, danke! 🙂
      Werd auf jeden fall später, wenn ich am Laptop bin, bei dir vorbeischauen 🙂

    • Vielleicht hast du es nur nicht bewusst wahrgenommen 😉

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