Gratuitous affectation or irreplaceable tradition? The thing about Valentine’s Day…

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Valentinstag. Verdammt, ich war mir so sicher, darüber sicher Nichts zu schreiben. Aber nachdem seit Anfang letzter Woche die Posts über diesen einen Tag im Jahr nur so aus dem Boden (bzw. in meinem Bloglovin’ Feed) sprießen, fühle ich mich nun leicht unter Druck gesetzt, auch meinen Beitrag dazu zu leisten. Vielleicht will ich aber auch nur ein Wörtchen bei dem ganzen mitzureden haben. Ich geb’s ja zu…

Es gibt ja grob gesagt zwei Gruppen von Menschen. Die, die den Valentinstag hassen und die, die ihn lieben. Oder aber die Menschen, die sind wie ich. Ist man Single und hat niemanden in Aussicht, von dem man etwas geschenkt bekommt, wird dieser eine Tag im Jahr bis auf’s Übelste verflucht und alle, die ihn zelebrieren, sind sowieso total daneben. Ist man jedoch vergeben, sieht das alles wieder ganz anders aus. Früher war ich so. Allerdings hatte ich immer eine tolle Mama, die mir kleine Geschenke am Valentinstag machte und mich so um einiges besser fühlen ließ.

Heute bin ich fast schon zu alt, um derartiges Klischeedenken zu erfüllen, um mein Selbstwertgefühl davon abhängig zu machen, ob ich jemanden habe, der mir an einem bestimmten Tag einen Strauß Blumen (man könnte hier alles x-beliebige einsetzen) schenkt oder nicht. Lucky Me würde ich mal wagen zu behaupten.

Warum sollte man aber immer nur dem festen Partner oder der Partnerin eine Freude machen? Warum nicht der Mama, die sowieso die Beste ist? Oder der besten Freundin? Der liebsten Kollegin oder tollen älteren Dame nebenan? Ich bin der Meinung, dass es nicht nur darum geht, seinem oder seiner Liebsten ein (unpersönliches) Geschenk in Form von Pralinen oder Blumen zu machen. Es geht viel mehr darum, jemandem, den man gerne hat, einmal Danke zu sagen und zu zeigen, dass man froh ist, dass es ihn gibt. Grundsätzlich war (und bin ich in gewisser Weise immer noch) der Meinung, dass der Valentinstag überbewertet ist. Schließlich kann man an jedem Tag im Jahr etwas verschenken oder jemandem einfach mal Danke sagen. Das stimmt. Aber machen das die meisten Menschen? Eben. Vielleicht braucht es einfach einen Tag, der daran erinnert, dass man das, was man hat, zu schätzen weiß. Dass man einfach mal Danke sagt. Und dann wäre dieser Tag keinesfalls überbewertet, sondern sogar sehr wertvoll.

Natürlich muss es nicht sofort das Armband von Tiffany and Co sein (ich würde zwar ausrasten, aber das ist eine andere Geschichte…), man kann mit viel weniger Geld viel größere Freude bereiten. Auf Inas Blog entdeckte ich diese supersüßen Tees, für Mr. Right und Mrs. Right. Tee geht immer und sie sehen doch einfach nur herzallerliebst aus, oder? Bestellen könnt ihr die Tees übrigens hier und hier.

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Eine besondere Freude könnte man (eigentlich nur er!) mir auch mit diesem wunderbaren Rezept machen, das ich auf Friederikes Blog young pretty vegan entdeckte (der gehört übrigens zu meinen liebsten, also seht euch ruhig mal um). Sieht das Eis nicht einfach nur zum Anbeissen aus?

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Ihr braucht dafür: für das Eis eine Dose Kokosmilch (400 ml, über Nacht in den Kühlschrank stellen), eine Hand voll gefrorener Beeren, etwas Puderzucker, eventuell Streusel und Kokosraspeln. Für die Soße eine Tasse Beeren (angetaut), etwas Agavendicksaft, etwas Wasser und einige Spritzer Zitronensaft.

Und so geht’s:  Zuerst die Soße zubereiten. Dafür die Beeren mit heißem Wasser und den restlichen Zutaten pürieren. Für das Eis die Kokosmilch aus dem Kühlschrank nehmen und die harte weiße Masse vorsichtig aus der Dose löffeln, die Flüssigkeit (eignet sich gut für Smoothies) abschütten. Gefrorene Beeren zu der Masse und mit etwas Puderzucker kurz pürieren. Das Eis sofort mit der Soße anrichten und mit Streuseln verzieren. Danke liebe Friederike für das super Rezept, vielleicht nimmt mein Freund es sich zu Herzen! 😉

Ich wünsche euch jedenfalls ein Schönes Schenken und/ oder Beschenken und lasst euch die Laune nicht von allzu verliebten Pärchen, die das auch noch jedem unter die Nase reiben müssen, verderben! Zeiten ändern sich (meistens)!

PS: Habt ihr einen Lush in eurer Nähe, checkt unbedingt deren Valentine’s Day LEs aus! Zuckersüß und – viel wichtiger -tierversuchsfrei. ♥

onerose

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Valentine’s Day. Damn, I was so sure not to write anything about that. But since my Bloglovin’ feed is almost exploding with posts about Valentine’s day I feel kind of forced into writing about it. Eventually I also just want to put in my two cents…

So there are mainly two kind of people: those who hate Valentine’s Day and those who love it. Or people like me. If I had no boyfriend I used to curse that day so badly and everyone who celebrated it wasn’t cool anymore (sounds childish, huh?). But if I had a cute guy on my side who eventually would buy me flowers everything suddenly was not so bad at all. Things nowadays are different. I’d say I’m almost too old to fit any of that cliché like behaviour. My self-esteem doesn’t depend on ir I’m getting flowers by some guy or not. And I’m pretty happy about that.

But why should you always please your boyfriend or girlfriend? Why just treat your mom with something nice? Or take out your best friend? Buy your favourite fellow some chocolate or surprise the nice old lady next door with some flowers? I think that this day should not be about simply buying your boyfriend/ girlfriend a little impersonal gift to satisfy their need for something just because it’s Valentine’s day. It should be more about saying Thank you to someone who means a lot to you. To show that you are happy to have that person in your life. I used to have the opinion that Valentine’s day is overrated and maybe I still think like that. At least you can say Thank you everyday a year. That’s right. Who does that? See. Maybe we need that day. That one day that reminds us of saying Thank you to our dearest ones. If that’s true Valentine’s day isn’t overrated at all. It becomes pretty precious, actually.

I wish you all a nice giving and getting surprises and presents and don’t be too annoyed by those freshly in love couples. Times change! 😉

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8 Comments

    • Total, oder? 🙂
      Selbstgemachtes (veganes) Eis mit Waldbeerensoße ❤

  1. Ich stimme dir da ganz dolle zu. Ich finde auch, dass man den Valentinstag zum Anlass nehmen sollte, um auch anderen lieben Menschen, die gar nicht unwichtiger sind als ein Partner zu beschenken oder ihnen zu sagen, dass man sie gern hat und froh darüber ist, diese Person im Leben zu haben. Deswegen sollte man das auch alles nicht so ernst nehmen und einfach den Tag ohne Stress auf sich zukommen lassen.
    Viele liebe Grüße aus Braunschweig, Lisa

    • Ganz genau. 🙂
      Danke für deine Zustimmung ❤ 🙂

  2. I’m almost always single on Valentine’s Day, but this year I have a boyfriend and it’s really not a big deal. I’ve always loved all the themed candy and celebrating with friends!

    x. jill
    beck daily

    • Yeah that’s right. It’s actually good if you think that way. 🙂

  3. Der Post ist super geworden und ich bin da ganz deiner Meinung! 🙂
    Ich schaue jetzt zum ersten Mal die ganzen Staffeln von Gossip Girl durch. Vorher habe ich immer nur vereinzelte Folgen gesehen und nie richtig durchgeblickt. Aber ich werde die Staffeln bestimmt noch ein- oder zweimal schauen, ich bin da richtig süchtig. 🙂
    Alles Liebe

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